Gestern veröffentlichte VMWare Ihr neuestes Release vSphere 4.1!
Die Kernthemen der Verbesserungen klingen fürs erste perfekt – wäre da nicht ein kleiner Haken. VMWare’s Servervirtualisierungstruppe dürfte mit der Desktopvirtualisierungstruppe nicht sehr eng zusammenarbeiten. So setzt die Managementlösung vCenter Server 4.1 ein 64bit Betriebssystem vorraus, der für VMWare View 4 notewendige View Composer in der aktuellen Version 2.0 unterstützt aber kein 64bit VCenter.
Was nun? Die Vorteile des neuesten Virtualisierungsprodukts nutzen, und View 4 in einem anderen vCenter Server betreiben, oder gar auf das neueste Release verzichten und weiterhin auf die schon mehrmals verschobene Veröffentllichung von View 4.5 warten?
Ich persönlich bin zutiefst über die “Verzögerungstaktik” enttäuscht, war ich doch immer ein Verfechter von VMWare’s Desktopvirtualisierungslösung, aber die derzeitige Unternehmenspolitik lässt mich immer öfter nach “Alternativen” für meine Kunden umsehen.
Bleibt abzuwarten, wie der Markt reagiert – die ersten Kundenreaktionen waren negativ und so häufen sich bei mir die Anrufe, was man denn nun tun soll.
Ich werde meine Demo-Umgebung zur Zeit auf dem noch alten und komplett unterstützten Release vSphere 4.0 laufen lassen und rate dies zur Zeit auch meinen Kunden.